Auf einen Blick:
- Hoch automatisiert – in Kombination mit einem Autosampler, und trotzdem einfach bedienbar, erfüllt mercur die Forderungen an ein modernes routinefähiges Analysensystem
- Schnell – durch zeitgesteuerte Fließinjektionstechnik mit und ohne Autosampler sowie durch die einzigartige FBR-Routine (Fast Baseline Return)
- Sicher – durch Einsatz eines Bubble-Sensors, einer speziell optimierten Trockenmembran und der Kaskadenanreicherung
- Effektiv – durch automatisierte und intelligente Gas-Flüssig-Steuerung für minimalen Reagenzienverbrauch und durch kurze Messzeiten
- Nachweisstark – durch eine einfache oder eine Kaskadenanreicherung
- Konform – mit EN/DIN und EPA-Normen
Optimal angereichert
Die Wahl zwischen der einfachen und der Kaskadenanreicherung garantiert eine optimale Anpassung des mercur an die jeweilige Analysenaufgabe. Die Kaskadenanreicherung, die den Anforderungen der EPA-Methode 1631 entspricht, sorgt durch zwei miteinander gekoppelte Goldkollektoren für eine störungsfreie Abtrennung der Matrix und begegnet Quenchingeffekten optimal. Damit bietet diese dem Anwender auch bei komplexen Proben maximale Sicherheit. Die Anreicherungszeiten können variiert und somit der jeweiligen Probenmatrix oder dem zu bestimmenden Quecksilbergehalt angepasst werden.
Clever dosiert
Zwei separate Pumpsysteme dosieren und transportieren Probe und Reagenzien getrennt voneinander zum Reaktor. Die Probenlösung und die Säure werden einer Ventilgruppe zugeführt und gelangen so segmentiert zum Reaktor. Das Reduktionsmittel wird direkt im Reaktor zugesetzt, beide Lösungen treffen im spitzen Winkel aufeinander, wobei die schlagartig einsetzende chemische Reaktion atomaren Quecksilberdampf freisetzt. Diese Trennung garantiert ein schnelles Reinigen der Pumpschläuche nach dem Ansaugen der Probenlösung und spart damit Zeit und Reagenzien. Kontaminationen bei stark wechselnden Gehalten werden variiert.
Effizient geschützt
In der Fähigkeit, mit komplexen Proben umzugehen, zeigt sich die wahre Stärke des mercur.
Schäumende Proben sind im realen Laboralltag keine Seltenheit und setzen hohe Anforderungen an die Gerätetechnik hinsichtlich Kontamination und Verschleppungsgefahr.
Ein wichtiges Detail des mercur, der Bubble-Sensor, vermeidet unnötigen Reinigungsaufwand. Droht ein Flüssigkeitsüberlauf in das System, veranlasst dieser Sensor das Schließen der Ventile und ein automatisches Umleiten in den Abfallbehälter. Zwischen Gas-Flüssigkeits-Separator und Trockenmembran positioniert, schützt er so den Goldkollektor und die Fluoreszenzküvette vor Verunreinigung.
Intelligente Kontrolle
Eine intelligente Gas- und Flüssigkeitssteuerung und der Einsatz komplexer Ventilgruppen sorgen für einen reibungslosen Reaktionsablauf in den unterschiedlichen Arbeitsmodi.
Die selbstständige automatische Systemspülung ist im Falle einer Konzentrationsüberschreitung oder als anwenderdefinierte Option die Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten bei stark wechselnden Konzentrationen. Nur auf diesem Weg gelingt es, die Vorteile des großen linearen Bereichs der Atomfluoreszenzspektrometrie auch in der täglichen Routineanalytik zu nutzen.
Vielfältige Anwendungsbereiche
Nicht nur im medizinischen Bereich, wie z. B. der Arbeits- und Zahnmedizin, sondern auch in den Bereichen Trinkwasser- und Lebensmittelanalytik gab und gibt es immer wieder Diskussionen über den Einfluss und die Schädlichkeit des Quecksilbers für den menschlichen Organismus.
Das mercur verkörpert ein Gerätekonzept, das in vielen Bereichen ideal einsetzbar ist:
| Branchen |
Anwendungen |
| Umwelt |
Trinkwasser, Oberflächenwässer, Regenwasser, Abwasser, Boden, etc. |
| Medizin |
Blut, Urin, Serum, Speichel, etc. |
| Lebensmittel |
Fisch, Getränke, Getreide, etc. |
| Geologie |
Gestein, Asche, Mineralien, etc. |
| Industrie |
Qualitätskontrolle, Papier, Plastik, etc. |
| Forschung & Lehre |
Universitäten, Forschungsinstitute, etc.
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